Die Schweißdrüsenkürettage – Medizinische Behandlungsmethode gegen übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)

Die Schweißdrüsenkürettage und die Schweißdrüsenabsagung bei Achselschweiß 

Bei der so genannten Absaugung der Schweißdrüsen der Achselhöhle handelt es sich eigentlich um ein Abkratzen (Kürettage) der Drüsen von der Unterseite der Achselhöhlenhaut nach vorheriger Saugung wie bei einer Fettabsaugung. Die Kombination beider Verfahren (Schweißdrüsen-Saugung und Schweißdrüsen-Kürettage) sichert ein optimales Ergebnis.

Dr. med. Axmann, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, berät Sie gerne in der Klinik-am-Aegi in Hannover Döhren zum Thema Schweißdrüsenkürettage.

Ein minimal-invasiver Eingriff – Schweißdrüsenabsaugung mit Kürettage

Über einen kleinen Einschnitt wird wie bei der Fettabsaugung auch stark verdünnte örtliche Betäubungsflüssigkeit unter die Haut der Achselhöhle gespritzt und dann die Haut mit der Saugkanüle unter sorgfältiger Schonung der dort liegenden anatomischen Strukturen angehoben. Mit einem ringförmigen Messer wird anschließend die Unterseite der Haut abgekratzt.

Alle sich dort befindlichen Schweißdrüsen werden somit dauerhaft entfernt und die Gesamt-Schweißproduktion der Achselhöhle um die Produktivität dieser Drüsen auf Dauer reduziert.

In der Haut verbliebene Drüsen produzieren aber weiter und müssen bei Bedarf zusätzlich medikamentös und/oder operativ behandelt werden bzw. die Schweißproduktion muss mit einem Deodorant beeinflusst werden.

Wichtig ist, dass eine vollständige Entfernung aller Schweiß-produzierenden Drüsen technisch nicht möglich ist und dass damit eine Schweiß-Produktion in einem vorher nicht abschätzbaren Ausmaß ca. 6 Wochen nach dem Eingriff wieder einsetzen wird.

Dauer der OP ca. 1,5 Stunden
Betäubung örtliche Betäubung
Aufenthalt ambulant
Nachbehandlung Schmerzmittel, Achselhöhlentamponage
Nachsorge arbeitsfähig ab 2. Tag
Sportfähigkeit nach ca. 2 Wochen
Sonstiges kein vollständiges Versiegen der Schweißproduktion aber dauerhafter Erfolg der Behandlung