FIT DURCH VERBESSERTE ZELLATMUNG – SAUERSTOFF FÖRDERT IHRE LEBENSQUALITÄT

Zelltraining – Sauerstofftherapie mit CELL-O² CellAir

In unserer Praxis behandeln wir mit dem Zelltrainingsgerät „GECKO“ nach der „CELL-GYM-Methode“.
Bei der CELL-O² CellAir GECKO Sauerstofftherapie, handelt es sich um eine nicht-invasive Behandlungsmethode.

Sauerstoff ist Leben – Warum eine Zellatmung so wichtig ist?

Unter dem Stichwort „Zellatmung“ wird in der Biologie ein Stoffwechselweg verstanden, bei dem Nährstoffe in Energie umgewandelt werden. Die Energie wird in der menschlichen Zelle genutzt, um alle Funktionen wie Eiweißproduktion, Immunabwehr und anderes durchzuführen. Beim Menschen wird über die Arterien Sauerstoff-reiches Blut der Zelle zugeführt. Die Zelle nutzt den Sauerstoff in seiner Zellatmung, um Energie zu erzeugen und als Endprodukt wird Kohlendioxid (CO2) frei, das wiederum über die Venen in die Lunge abgeführt und danach abgeatmet wird.
Wichtigster „Motor“ zur Energieerzeugung in der menschlichen Zelle sind die „Mitochondrien“ – sie werden deshalb gerne als Kraftwerk der Zelle bezeichnet. Diese geläufige Bezeichnung entstammt ihrer wichtigen Funktion, nämlich der Produktion von Adenosintriphosphat (ATP), dem universellen Energieträger für alle Zellen.

Der menschliche Organismus kann ohne Sauerstoff (Zellatmung) nicht existieren. Zellen können sich nur regelmäßig erneuern, wenn sämtliche Körperzellen jederzeit und ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.

Wir überleben für etwa vier Wochen ohne Nahrungszufuhr
Wir überleben für etwa vier Tage ohne Flüssigkeitszufuhr
Wir überleben für etwa vier Minuten ohne Sauerstoff

Die Funktionstüchtigkeit und das Überleben jeder einzelnen Zelle sind von der Sauerstoff-Zufuhr (Zellatmung) abhängig.

Mangel an Sauerstoff (Sauerstoffarmut) – die Umwelt nimmt Einfluss auf unsere Energieversorgung

Abgase, Smog und Ozonbelastung können als Folge bei sensiblen Menschen zu Sauerstoffarmut führen. Aber auch der natürliche Alterungsprozess der Zellen, infolge von Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Nikotin- und Alkoholmissbrauch sowie erhöhte Anstrengung, Stress in Beruf und Alltag kann die Sauerstoffversorgung erheblich vermindern. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerz und Unlust sind nur ein Bruchteil von Symptomen, die vermehrt auftreten können.

Sauerstoffunterversorgung und Ihre Folgen

Durch eine Sauerstoffunterversorgung können chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- und Nierenschäden, Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Depressionen entstehen, aber auch Tumorerkrankungen können negativ beeinflusst werden. Bei chronischen Erkrankungen und Krebserkrankungen wird daher gerne eine therapiebegleitende Sauerstoffbehandlung zur Förderung der Selbstheilungskräfte eingesetzt.

Anti-Aging – Wie uns Sauerstoff jünger, stärker uns vitaler macht

Die zelluläre Stoffwechselleistung wird durch eine Erhöhung der Sauerstoffkonzentration in den Zellen verbessert. Eine hohe Sauerstoffkonzentration unterstützt eine schnelle Regeneration der Zellen. Die Zelldurchblutung wird optimiert und hat damit Auswirkung auf die Hauterneuerung und den schnelleren Abbau von sauren Metabolismus-Produkten (DETOX). Bei regelmäßigen Sauerstoffbehandlungen wirkt die Haut erholt, gestärkt und wird optimal versorgt.

Sauerstoff – Doping der legalen Art mit „Höhentraining“

Sportler nutzen den Powerstoff Sauerstoff als Leistungsmotor und steigern somit die sportliche Leistungsfähigkeit. Das Prinzip ist im Sport schon aus den 60er Jahren in Form des „Höhentrainings“ bekannt. Der menschliche Körper ist enorm anpassungsfähig – je nach Veränderung der Umweltbedingungen kann der Körper seine Stoffwechselsituation so verändern, dass er mit möglichst geringem Aufwand die best-mögliche Zellversorgung organisiert. Beim Höhentraining wird die Abnahme des Luftdrucks mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Zellen genutzt. Diese biologische Fähigkeit können wir uns nun zunutze machen, um die Energieversorgung unserer Zellen zu optimieren. Niedriger Sauerstoffpartialdruck wird als „Hypoxie“ bezeichnet. Um die Sauerstoffversorgung der Mitochondrien trotzdem zu gewährleisten reagiert der Körper mit erhöhter Produktion roter Blutkörperchen. Die Kapazität von Sauerstoffaufnahme und -transport wird dadurch erhöht, der Effekt ist daher mit dem von Blutdoping vergleichbar. Es kommt zu mehr Atmungsbewegungen (Hyperventilation) und Kreislaufaktivierung (erhöhter Herzfrequenz). Die Sauerstoffbindung der roten Blutkörperchen sinkt, weshalb der Sauerstoff schneller und leichter an das Gewebe abgegeben werden kann.

Medizinische Indikationen für eine Sauerstofftherapie

Begleitung der Fettverbrennung (Adipositas-Therapie)

Behandlung und Vorbeugung bei Antriebsmangel (Müdigkeit, Konzentrationsmangel)
Belastungen nach Medikamenteneinnahme
Durchblutungsstörungen (Wundheilungsstörungen)
Erkrankungen der Atmungsorgane
Erschöpfungszustände (Depressionen und „Burn-out“)

Hautkrankheiten (Neurodermitis, Schuppenflechte)
Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheiten, Arteriosklerose)
Immunleistungsstörungen
Leber- und Nierenschäden
Stoffwechselstörungen
Tumorerkrankungen

Biologische Indikationen für eine Sauerstofftherapie

Zellerneuerung
Eiweißproduktion zur Immunabwehr und zur Hauterneuerung
DETOX
Anti-Aging und Good-Aging

Sport – Vorteile einer Sauerstofftherapie

Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit
Optimierung der Mitochondrien-Leistung
Optimierung der Herzfrequenz

CELL-O² CellAir GECKO – Technik auf hohen Niveau

In unserer Praxis behandeln wir mit dem Zelltrainingsgerät „GECKO“ nach der „CELL-GYM-Methode“.
Die CELL-GYM-Methode arbeitet im Kern auf Basis der Intervall-Hypoxie-Therapie (IHT) und der Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT). Hinter diesen beiden Bezeichnungen steht eine nicht-pharmakologische, physikalische Methode, um durch individuell dosierten Entzug und Zufuhr von Sauerstoff funktionelle Ressourcen bei gesunden Menschen zu verbessern und somit die Rehabilitation und Zellregeneration bei Menschen mit chronischen und degenerativen Erkrankungen zu beschleunigen.

Wie verläuft die Sauerstofftherapie?

Schritt 1: Anamnese
Das Zelltraining wird individuell für Sie eingestellt; d.h. der Arzt informiert sich vor einer Behandlung über Ihre individuelle Gesundheitssituation und Erwartungshaltung – er braucht Informationen hinsichtlich Ihrer genetischen Empfindlichkeit zu Sauerstoffverknappung (Hypoxie), Ihrem biologischen Alter (z.B. Trainingszustand) sowie Ihrer Vorerkrankungen und Ihrem sozialem Umfeld.

Schritt 2: Basis-Teste
Zur Trainingsplanung und auch um Ausgangswerte zu dokumentieren erfolgen zunächst 3 Teste, um die Leistungsfähigkeit Ihres Kreislaufsystems einschätzen zu können. Ausgehend von diesen Basis-Daten wird dann ein Trainingsprogramm erstellt, das regelmäßig entsprechend Ihren Trainingsfortschritten angepasst wird.

Luftanhaltetest: Wie lange können Sie die Luft anhalten?“
HRV-Basistest (Herzratenvariabilität): „Wie verändert sich Ihr Pulsschlag?“
Hypoxischer Test: „Wie geht Ihr (noch) untrainierter Organismus mit weniger Sauerstoff in der Atemluft um?“

Schritt 3: Training/Behandlung
Abhängig von Ihren Zielvorstellungen und Ihrer körperlichen Belastbarkeit erstellt der Arzt ein individuelles Trainingsprogramm, wobei Ihrem Körper hochkonzentrierter Sauerstoff in der Atemluft und im Wechsel zu wenig Sauerstoff in der Atemluft angeboten werden. Die gesamte Trainingsdauer wird mit der Überwachung der Sauerstoffsättigung (SpO2-Wert), des Pulses und der Messung der Herzratenvariabilität (HRV) sicher begleitet.
Beim Training wird eine gesteuerte Sauerstoffverknappung von 9-17 % Sauerstoff und ein Sauerstoff-Überangebot von 32-34 % Sauerstoff in Intervallen bei Normalluftdruck eingesetzt. Das Training erfolgt angenehm im Liegen oder im Sitzen in entspannter Atmosphäre in Ruhe. Dabei atmen Sie über eine Sauerstoff-Maske. Die Trainingsdauer bei der Sauerstofftherapie liegt im Schnitt bei 40 Minuten – wird aber bei Bedarf entsprechend der permanent überwachten Daten verlängert, unterbrochen und/oder verändert.

Schritt 4: Erfolgskontrolle
Nach ca. 10 Trainingseinheiten werden die eingangs durchgeführten Basis-Teste erneut durchgeführt, um einen Trainingserfolg zu dokumentieren. Eine mögliche Veränderung der Trainingsanforderungen erfolgt auch während der Behandlungseinheiten.

Schritt 5: Behandlungsintervalle
Mögliche Wiederholungen des Trainings sind abhängig vom individuellen Erfolg, der wiederum vom Grundleiden und vom Anspruch an den Therapieerfolg abhängig ist – prinzipiell ist kein Trainingserfolg von Dauer und sollte je nach Bedarf oder auch kontrolliert nach Absinken der vormals erreichten Daten wiederholt werden.

Bei uns können Sie tief durchatmen!

Für nähere Informationen und zur Vereinbarung eines Beratungsgespräches wenden Sie sich bitte über unser Kontaktformular an uns oder vereinbaren telefonisch einen Beratungstermin mit Dr. med. Axmann.

Was kostet eine Sauerstofftherapie?

Nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag, den Sie zur Sicherung der Kostenzusage seitens Ihrer Krankenversicherung im Vorfeld der Behandlung bei Ihrer Versicherung einreichen können. Die Abrechnung erfolgt bei den medizinischen Indikationen streng nach der Gebühren-Ordnung für Ärzte (GOÄ-1996).